Pflegekraft mit Notarzt-Skills: Ein Blick in den Alltag einer "Acute Community Nurse"
Shownotes
Wenn der Hausarzt am Wochenende nicht erreichbar ist oder ein Katheter zuhause Probleme macht – wer hilft dann? In dieser Folge von "Land auf, Land ab" spricht Klubobfrau Helga Krismer mit Christoph Aschauer, der als Acute Community Nurse (ACN) für Notruf Niederösterreich im Einsatz ist. Er erklärt, wie das seit 2020 laufende Pilotprojekt Pflegeausbildung und Notfallsanitäter-Kompetenzen vereint, um Menschen direkt zu Hause zu versorgen und unnötige Spitalsaufenthalte zu vermeiden. Von der Intubation bis zum Verbandswechsel: Aschauer gibt Einblick in einen Beruf, der in Schweden und im angloamerikanischen Raum längst etabliert ist und dort als Erfolgsmodell gilt. Ein Gespräch über die Zukunft der Gesundheitsversorgung, Eigenverantwortung und warum sich niemand im Notfall sorgen muss.
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00:00:00: Ich verfolge ja quasi die Entwicklung im Rettungsdienst jetzt seit ca.
00:00:04: einzehn Jahren und ich kann sagen, so viel wie in den letzten zehn Jahren hat sich noch nie getan im Rätungsdienste.
00:00:10: also da ist gerade eine riesen Umbruch, genau
00:00:13: Mir geht es halt darum dass man mal der Öffentlichkeit in so einer Form von diesem Podcast jemandem vorstellen kann, der das mit Leib und Seele macht und dass das ein wahnsinnig schöner Beruf ist.
00:00:27: Land auf!
00:00:28: Land ab.
00:00:34: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Land auf, Land ab und keine Überraschung wieder zum Thema Gesundheitswesen in Niederösterreich.
00:00:44: Und rund um die Notarztützpunkte der Versorgung in den Regionen schwirrt immer wieder der Begriff Acute Community Nurses herum ist ein Englischer Begriff und genau deshalb haben wir uns heute genauso jemanden, der ein ACNs eingeladen ist.
00:01:04: Christoph Aschauer herzlich willkommen, dass du bei uns bist!
00:01:08: Danke lieber Helga für die Einladung.
00:01:09: es freut mich sehr was sie schon gesagt, auch schon Christoph mein Name Acute Community Nurse seit drei Jahren.
00:01:15: schön das ich hier sein darf.
00:01:17: Echt super, dass Du die Zeit nimmst denn Möchten jetzt einmal in dem Gespräch die Menschen mitnehmen, was es da so an neuen Berufsfeldern gibt im Bereich Gesundheitswesen.
00:01:30: Also daher jetzt die aller wichtigste Frage – Was ist ein Acute Community Nurse?
00:01:36: Ein Acute community nurse ist eine Kombination aus zwei Berufen.
00:01:41: Jetzt in meinem Fall ich bin Diplometergesundheits- und Krankenpfleger mit der Sonntausbildung zum Intensivpflegger also eine vierjährige Ausbildung und zusätzlich noch Notfallsanitäter mit der höchsten Kompetenztufe, der Notfallkompetenz zur Intubation.
00:01:56: Genau das sind diese beiden Berufe die sich da vereinen.
00:01:59: Das heißt du darfst was alles machen beziehungsweise was darfst du nicht machen?
00:02:04: Jetzt im Rahmen des Sanitätergesetzes jetzt im Worst Case Szenario bei einem Atemkreislaufstillstand also bei einer Wiederbelebung Notfallmedikamente verbrechen bis hin zur Atemwegssicherung über einen endortrachialen Tubus.
00:02:22: Das führen wir aus, um sozusagen das Eintreffen des Notarztes so gut wie möglich für den Patienten auch ERC-Guideline konform überbrücken zu können.
00:02:33: Schon sehr advanced.
00:02:35: Advanced Medical Life Support ist dann nicht mehr die Sache.
00:02:39: Die Menschen sind da einfach gestrickt und verstehen diese Guidelines und so nicht?
00:02:45: Du darfst natürlich gewisse Dinge nicht machen.
00:02:48: Du wartest dann oder bist du zum Abtransportieren im Notfall?
00:02:53: Oder du darfst mehr machen als der höchste Notfallsanitäter, also der, der jetzt noch einen wenigen Zugang machen darf, darfst du dann mehr machen?
00:03:02: Also genau das ist quasi modulartige aufgebaute Sanitätersausbildung und da ist quasi die zweite Stufe der Venösezugang.
00:03:10: Und über diesen Venösenzugang, das ist jetzt nicht nur dass er seine Data in den Venöseln zugangelegt sondern der Applizierter darüber auch Medikamente.
00:03:19: Da gibt es jetzt doch schon seine Data draußen auf den RTWC's, die das durchaus machen.
00:03:24: Es gibt aber auch seine Data mit der höchsten Kompetenzstufe dieser Interpretion.
00:03:28: Das ist jetzt Das ist sozusagen die ACN dazu benötigt.
00:03:33: Die gibt es jetzt auch schon an den RTWC-Stützpunkten, genau.
00:03:39: Also in diesem speziellen Setting darf ich als ACN nicht unbedingt mehr wie
00:03:45: der höchste
00:03:45: ausgebildete Notfallsanitäter.
00:03:47: Da unterscheidet mich nichts.
00:03:49: Okay.
00:03:51: Um... ...Zwanzig, zwanzig sind die in Niederösterreich das erste Mal sozusagen einen Stützpunkt geben im Bug?
00:03:59: an der Leiter.
00:04:01: Und du bist jetzt dabei, hast gesagt seit drei Jahren?
00:04:05: Seit
00:04:05: drei Jahren genau richtig!
00:04:09: Du warst ja als Diplompfleger...
00:04:12: Ja, wir
00:04:12: fragen wo?
00:04:13: Also ist dieser längere Weg, ich habe meine die Schule für die Gesundheits- und Krankenpflege in Grems noch gemacht.
00:04:23: Ich hab dann ein Jahr in einem Pflegerheim gearbeitet, war dann zweieinhalb Jahre auf einer Unfall- und Notfallambulanz, auch am Universitätsklinikum Grems.
00:04:34: Und die restlichen zehn Jahre immer auf einer kardiologischen Intensivstation.
00:04:38: Ich habe dann dieses Projekt natürlich verfolgt weil ich ja parallel dazu ehrenamtlich im Rettungsdienstart tätig bin seit zwanzig Jahren.
00:04:48: Da ist es natürlich wenn so ein Projekt entsteht das natürlich etwas das sich herum spricht.
00:04:54: Das
00:04:57: hatte
00:04:58: gereizt.
00:04:59: Es hat mich auch stark interessiert, aber dann schauen wir das jetzt nach einem Jahr an wie es sich entwickelt und ob das etwas wirklich für mich sein könnte.
00:05:07: und dann noch ein Jahr war dein Schluss relativ klar für mich dass ich genau das Richtige für mich ist.
00:05:14: Und wie ist das Arbeitsumfeld so?
00:05:16: Also wenn du sagst du bist sowas, wie schaut das aus?
00:05:19: Wo bist du eingebettet?
00:05:21: Wie viel seid ihr?
00:05:23: Wie schaut so einen Tag aus bei dir, was passiert da?
00:05:28: oder wie ist die eben die Rettungskette?
00:05:30: Wann kommst du dazu?
00:05:32: Also wir sind quasi eingebettet in der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich.
00:05:40: Dort ist auch mein Stützpunkt in Stockarao woher hat auch mein Einzugsgebiet eigentlich, kann man jetzt sagen, beinahe das gesamte Weinviertel ist.
00:05:50: Jetzt muss man sagen warum gerade bei?
00:05:52: der hat natürlich den Riesenvorteil, weil auch die telefonische Gesundheitsortlein über diese Rettungsleitstelle läuft.
00:06:01: Wo auch diplomiertes Pflegepersonal sitzt und da kann man perfekt herausfiltern ist das jetzt schon am Telefon ein Notfall wo man sofort einen Notarzt hinschicken muss?
00:06:14: Ist es jetzt ein notfall wo ein Rettungswagen reicht oder ist es ein Graubereich wo man vielleicht eine akut community nurse hinschlickt Die dann versucht das Problem im besten Fall vor Ort zu lösen.
00:06:30: Und mein Tagesablauf beginnt um sieben Uhr dreißig, indem ich meinen Fahrzeug kontrolliere und das Equipment checke ja und dann auf meine Einsätze und Aufträge warte die nicht so wenig sind.
00:06:42: Das heißt du bist quasi mit einem Auto alleine?
00:06:46: Alleine
00:06:46: unterwegs.
00:06:47: Dann wirst du angefordert und dann rückst du quasi aus
00:06:50: richtig genau?
00:06:56: Was war das Erlebnis, was da noch ein bisschen in den Knochen liegt?
00:07:00: Oder man würde sagen eine große Herausforderung wahr.
00:07:03: Die große Herausforderungen gibt es in vielerlei Hinsicht.
00:07:08: Ich beschreibe mein Tätigkeitsfeld sehr gerne in drei Säulen.
00:07:13: Das eine ist einmal das Reimpflegerische, wo wir hingeschickt werden und das würde jetzt betreffen sämtliche Verstopfte... Kredite, Ernährungs- und Verbände die durchnäßt sind.
00:07:26: Das sind Situationen die durchaus vordern sein können wenn sie diverse Verbände lösen dass man die dann vor Ort so hinbringt das es für die Patienten passt und dass die dann auch weiter gut versorgt sind.
00:07:38: Die zweite Säule wäre dann die Primärversorgung die vor allem am Wochenende an Feiertagen und in der Urlaubszeit eigentlich einen großen Teil unserer Arbeit ausmucht.
00:07:48: Das ist ein Randzeiten, wo der Hausarzt nicht unbedingt gut erreichbar ist für Leute.
00:07:52: Das würde dann betreffen Halsschmerzen, Rückenschmerzen und sämtliche Unwohlfaktoren.
00:08:00: Ich glaube du hast zuletzt einen Gast gehabt.
00:08:02: Wo man da noch mal den Fall ist, Herr Doktor Endler?
00:08:07: Was ist mit dem?
00:08:08: Der hat super erwähnt, dass Früder...
00:08:13: Also das Wissen in der Familie rund um was was ich mache macht ein Essig Patschel
00:08:22: oder so.
00:08:22: Und da finde ich, gibt es meine gefalltige Gründe warum das niemand mehr zu Hause vorhanden ist.
00:08:30: Diese Rolle übernehmen in dem Fall wir.
00:08:32: Wir kommen dann dorthin, die Leute sind sich nicht sicher.
00:08:35: ist das jetzt was für ein Orts?
00:08:36: Muss ich damit ins Spital?
00:08:38: und da schreiten wir dann heute ein.
00:08:42: Und in vielen Fällen ist es auch eine Einschätzung, muss das gleich sofort in den Spital?
00:08:48: können wir das vielleicht sogar lösen?
00:08:50: oder reicht zwar der Haushalts des nächsten Mal auf, dass man dort hingeht.
00:08:54: Es war ein bisschen eine Einschanzung, die wird er übernehmen für quasi die Betreuenden oder den Patienten selber.
00:09:01: Da war das Stichwort diese Eigenverantwortung, kann man erinnern, wo der Ortsgemeind hat diese... Also mal rufst schnell an!
00:09:08: Das hört man ja auch vom Notruf und von dem Roten Kreuz haben wir das letzte Gespräch gehört.
00:09:17: Menschen relativ raus schauen rufen und das ist ganz unterschiedlich.
00:09:22: Manche bleiben noch immer zu lange, ruhig und melden sich nicht.
00:09:26: Das sind dann die schwierigen Fälle ja?
00:09:30: Und manche machen das so auf die Schnelle und rufen an und wollen das volle Programm.
00:09:35: Und vieles ist halt auch ... dem geschuldet, dass so viel Wissen verloren gegangen ist.
00:09:42: Genau das habe ich mit meiner gefalteten Krölle gemerkt.
00:09:44: Warum dieses Wissen nicht mehr verhandelt?
00:09:50: Da werden halt wir hinzugerufen und übernehmen quasi diese Vorstufe zum Ortsdienst.
00:09:55: Und in vielen Fällen oder in manchen Fällen ist es beteiligt oder nicht der hundertprozent richtige... Anlaufpunkt für den Patienten selbst.
00:10:07: Da gibt es dann andere Möglichkeiten, nicht wieder über den niedergelassenen Bereich oder weg hin und so noch
00:10:13: abfedern.".
00:10:15: Da muss ich jetzt noch eine wichtige Frage stellen, weil ich neugierig bin.
00:10:18: Wo bist du jetzt angestellt?
00:10:20: Beim Notruf oder...
00:10:21: Niederösterreich, genau, bei Notrufen NiederÖsterreich, ja, genau.
00:10:24: Das heißt ihr seid jetzt gut vernetzt.
00:10:27: wir haben aktuell sechs glaube ich.
00:10:29: Sechs Stützpunkte, genau richtig.
00:10:31: Ihr kennt euch alle.
00:10:32: das heißt wie viele Personen seid ihr?
00:10:35: Am Stützepunkt sind wir jetzt neun.
00:10:36: insgesamt sind wir knapp über vierzig A zehn.
00:10:40: Es ist halt genau so und jetzt geht es ja darum dass wenn dass quasi so kommen soll wie beschlossen und die Rettung versichert, das wird so kommen.
00:10:52: Andere sagen, es ist nicht möglich – ich weiß es nicht, ich bin halt in der Landesregierung.
00:10:58: Das heißt wir haben dann viel mehr von diesen acute Community Nurses.
00:11:04: sollte sein schon mit nächsten Jahren zumindest beginnend wenn ja diese elf Notortstützpunkte geschlossen
00:11:11: werden.".
00:11:13: Also ihr seid ja, da gibt es mehrere Punkte.
00:11:16: Wenn diese elf Notarztützpunkte nicht mehr sind dann ist ein Punkt davon eben dass man quasi die Versorgung abdeckt über mehr akut Community Nurses in anderen Punkten der Flugrettung bis hin zu Menschen die sich ausbilden lassen als sogenannte First Responder die quasi wir können sagen Gesundheitsfeuerwehr spielen indem sie einen Rucksack
00:11:38: dabei haben.
00:11:41: Das ist sozusagen jetzt die Aufstellung.
00:11:43: D.h.,
00:11:44: in Niederösterreich gibt es bald mehr für euch, wenn man sie so umhört wie soll ich sagen?
00:11:53: Kommen die wahrscheinlich alle von den diplomierten Pflegerinnen und Pflegern?
00:11:58: Weil es wird selten wehr Notfall-Sahne sein.
00:12:02: und dann was ist das zweite Bildungsweg?
00:12:06: ... Pflege beginnen.
00:12:09: Das würde ja selten sein, oder?
00:12:10: Nein, das würde ich jetzt gar nicht so sagen.
00:12:12: Also das ist eine Rondenschaft vom Zivildienst, dass da tatsächlich den Männer der Zivildienste trifft... Dass dann Bicken bleibt!
00:12:22: ...dass man dann halt Bicken blieb.
00:12:23: Genau, dass man die Ausbildung zum seine Dieter macht und so drauf kommt, ah, das Gesundheitswesen ist eigentlich doch was Interessantes für mich.
00:12:29: und so dann die Ausbildung zum Diplom im zweiten Bildungsweg gemacht ungefähr.
00:12:33: Genauso war es auch bei mir.
00:12:35: Und gut, dass du die Nodatsstützpunkte angesprochen hast.
00:12:38: Weil das wäre nämlich die dritte der drei Säulen gewesen, die jetzt gerade aussprechen will – es ist ein Rettungsdienst.
00:12:44: und da geht's mal um die Begrifflichkeit an den Nodern zu ersetzen.
00:12:53: Das tun wir nicht!
00:12:55: Das können wir auch nicht, das wollen wir gar nicht.
00:12:59: Es geht nur darum... Die Zeit, bis der Nodalstein trifft.
00:13:04: So optimal wie möglich zu überbrücken und dazu bilden wir die Leute jetzt so aus, wie wir sie ausbilden in dem Umfang und in der Qualität.
00:13:18: Ich meine, du bist jetzt nicht quasi hier für den Notruf.
00:13:21: Aber mit denen muss ich jetzt auch mal reden weil alles die einen sagen zu mir das geht sich nicht aus und die anderen sagen es geht sich aus aber das ist jetzt nichts.
00:13:29: was dies sozusagen als einer der das macht Das ist dein Beruf Du bist jetzt noch nicht quasi der Schäfer.
00:13:37: Mit denen muss jetzt nochmal echt ernsthaft reden Weil da gibt's große Unsicherheiten Auch aufgrund der Debatte, die wir letzten Donnerstag im Landtag hatten.
00:13:47: Wo sie eigentlich diejenigen, die das umsetzen sollten sagen Das geht's ja nicht aus und die anderen sagen Macht es!
00:13:56: Es geht sich auch aus Und ich kenne halt nie mehr aus, dass Sie es derzeit da stand.
00:14:01: Also vielleicht bin ich seit dem Jahr zum Rettungsdienst tätig.
00:14:05: Ich verfolge quasi die Entwicklung des Rettungstinstes seit den Jahren live.
00:14:12: Und ich kann sagen, so viel wie in den letzten zehn Jahren hat sich noch nie getan im Rettungsdienst.
00:14:18: Also da ist gerade ein Riesenumbruch.
00:14:20: ja genau was die Qualifikationen und die Ausbildung von den Sanitäterinnen und Sanitätern betrifft.
00:14:28: Ich würde sagen sie schaffen es in diesem Setting Rettungstienst also dass das Sanitätherinnen und sanitäter so ausgebildet werden, sehr, sehr hohen Level so lange versorgen können bis der Notarzt quasi weiterversorgt wenn er dann überhaupt noch benötigt wird.
00:14:49: Was dieses Themenfeld Primärversorgung und dieses Thema Pflege betrifft.
00:14:53: ja das da würden wir sie überfordern finde ich.
00:14:58: aber dort ist die Ausbildung was des Bundesgesetz für seine Dietterinnen und seine Dieter gerade her gibt viel zu wenig.
00:15:04: Und wenn man jetzt sagt als Rettungsdienst die Bühne Primär Versorgung auch noch ihnen aufzuladen Das wäre dann meiner Meinung nach zu viel.
00:15:12: Dafür gibt es aber auch den Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger, sprich meine Berufsgruppe.
00:15:18: Und das hat euch das Projekt die Projektevaluierung gut gezeigt dass wir genau in diesem Segment eigentlich den größten Erfolg mit diesem Projekt an Patienten feiern können.
00:15:31: ja muss ich so sagen
00:15:34: Ich habe den Eindruck, dass du hast eine große Freude in dem, was du tust.
00:15:40: Ja ich hab wirklich sehr nicht nur für mich persönlich sondern auch für meinen Berufsstand eigentlich weil das ist ja etwas, wonach sich der Beruf des diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonal seit Jahrzehnten seht.
00:15:56: also wir suchen ja seit Langem nach Anerkennung in der breiten Bevölkerungsmasse.
00:16:03: Und dieses Projekt, diese Acute Community Nurse die zu den Patienten rausfährt und dort vieles bewirken kann.
00:16:12: Sei es jetzt eben diese Rolle bevor sie zum Hausarzt gehen, quasi dieses klassische Abfangen mit... Mit dem, was wir auch an Ausbildung haben.
00:16:25: Also quasi vier Jahre ausbilden und zehn Jahre auf einer Intensivstation.
00:16:29: Diese ganze Erfahrung am Patienten bringen, auch einschätzen können.
00:16:33: Profitiert er jetzt davon?
00:16:34: Dass der in einer Spedeu kommt?
00:16:36: Profitieren die Angehörigen vielleicht davon?
00:16:38: Es gibt auch Situationen wo Angehöre mit der Betreuungssituation zu Hause einfach überfordert sind.
00:16:44: Beide müssen arbeiten gehen, haben vielleicht Kinder... Wir leben in einer Zeit, die sehr vielschichtig geworden sind und sehr kurzfristig ist.
00:16:57: Manchmal muss man da auch Lösungen finden, dass man die Angehörigen rausnimmt, dass sie wieder Luft holen können.
00:17:06: Das ist etwas, wo ich jetzt den Eindruck habe, da kommt man als diplomiertes Pflegepersonal hin und kann dort alles eine Erfahrung und ein Wissen ausbreiten.
00:17:16: Die Menschen, die wir dort nehmen, das sage ich sehr dankbar auf.
00:17:20: Also ich glaube, wenn dieses Projekt nicht weiterlaufen würde dann wäre es ein Verlust für Niederösterreich.
00:17:24: Es ist ja das Gegenteil der Fall!
00:17:26: Wir wollen nicht irgendwie etwas in die Welt setzen... Es ist auch vorgesehen dass es ausgebaut wird, ich kenne den Vertrag und es ist anscheinend schon... quasi baktiert.
00:17:40: Das
00:17:41: wird kommen, aber das werden wir jetzt noch alles anschauen.
00:17:43: Aber mir geht es halt darum, dass man mal der Öffentlichkeit in so einer Form von diesem Podcast jemandem vorstellen kann, der das mit Leib und Seele macht und dass das ein wahnsinnig schöner Beruf ist.
00:17:59: Wir haben ja auch die Diskussion bei den Notfallsanitätern, wo viele darauf warten, dass da Bundesgesetz gibt weil es ja dort mit der Entwicklung in der Medizin den Notwendigkeiten darum geht, dass der Notfallsanitäter eigentlich auch total schöner Beruf ist.
00:18:18: Also wir haben auch dort die Mischung zwischen Ehrenamt einerseits und noch mehr Beruf, den man da eigentlich anbieten sollte.
00:18:28: Und was ich so schön finde und da total Respekt habe und eine Wertschätzung euch gegenüber wie ihr Satz echter ladern beim Menschen.
00:18:37: Also ihr müsst alleine entscheiden und müsst euch quasi auf euch selber verlassen können, ja?
00:18:45: Das
00:18:45: ist
00:18:46: eine Top-Leistung.
00:18:48: weil ich doch Orte bis hin sogar ... Sie werden es nicht gerne hören.
00:18:52: aber gerade auch Jungärztinnen und Ärzte habe ich oft zu den Eindruck man isst nicht sehr entscheidungsfreudig Und dieses quasi sich auch trauen eine Entscheidung zu treffen und nicht gleich Angst haben.
00:19:08: Da ist wieder ein Anwalt, sondern ich habe etwas gelernt.
00:19:12: Ich käme aus und die steht zu meiner Entscheidung und habe da eine Haltung, dass ich mir nicht herumschwindel.
00:19:19: also echt an Respekt das du und deine Kolleginnen und Kollegen Das machen.
00:19:25: Ich muss das Komplimente zur Wand die Ärzteschaft ein bisschen zurückgeben, es ist ja das große Glück dass ich jetzt über zehn Jahre auf Intensivstation gearbeitet habe und dort echt von Profis auch gelernt hab.
00:19:37: Man nimmt ja Sachen dann quasi auch mit und nicht Sachen auf.
00:19:40: Und deswegen kann man die dann in der Situation auch gut verwenden, weil ich es vom Profis gelernt habe.
00:19:45: Aber wenn du schon so lange in dem Bereich tätig bist würde jetzt im Gespräch noch gerne was mitnehmen, wo mir die Erfahrung fehlt, wenn man über Österreich hinaus schaut... Kommt das irgendwo her oder ist es woanders in der Form verankert?
00:20:01: Ja, also es ist jetzt nicht so dass viele Niederlöse euch erfunden hätten sondern das kommt schon aus den nordischen Ländern.
00:20:07: Also ich würde sagen gerade in Schweden ist es und auch im angloamerikanischen Raum ist es sehr sehr verbreitet.
00:20:14: da haben die Nurses wirklich einen ganz anderen Stellenwert als sie dem bei uns hatten.
00:20:19: Das änderte sich jetzt auch ein bisschen Und was das nähere Umfeld betrifft Dieses Projekt geht über unsere Gretzen hinaus.
00:20:28: Also das weckt das Interesse auch von europäischen Nachbarstaaten und innerhalb von Österreich, auch in den anderen Bundesländern.
00:20:35: Das
00:20:35: wäre die nächste Frage gewesen wo in Österreich gibt es noch so ein Modell?
00:20:41: In ähnlicher Weise würde ich jetzt sagen ist das in Tirol so, dieses akut Pflegeprojekt, der auch gestartet ist sich aber auch von uns da quasi den Input geholt haben muss man fairerweise so sagen, Niederösterreich als Pilotprojekt jetzt mit dieser Kult-Community innerhalb von Österreich und auch außerhalb Österreichs in unseren Nachbarländern.
00:21:05: Vor allem in Deutschland!
00:21:06: Da
00:21:07: habe ich mittlerweile vernommen, die sind nicht nur bei den Brücken und Straßen sondern auch in Gesundheitswesen.
00:21:14: Wir sind so.
00:21:15: die Träume davon, dass sie so eine Digitalisierung im Bereich der Medizin des Gesundheitswesens haben ist eigentlich erschreckend.
00:21:25: Wir haben immer nach Deutschland geschaut
00:21:26: und mittlerweile
00:21:27: schauen die zu uns in vielen Bereichen.
00:21:29: Ja, können wir mal ein bisschen stolz
00:21:31: sein?
00:21:31: Immer stolz sind darauf?
00:21:32: ja genau.
00:21:33: Christoph!
00:21:33: Ich habe soweit jetzt Fragen gestellt, die mir wichtig waren dass man versteht welcher Beruf das ist, dass der wichtig ist und dass da mehr geben soll von euch.
00:21:46: Jetzt ist noch das letzte.
00:21:47: Ist dir noch irgendwas wichtig was du sagen möchtest?
00:21:52: Mir ist es wichtig jetzt vielleicht... an die Zuhörerinnen und Zuhärern zu sagen, bei dieser Thematik um den Rettungsdienst und um die Notarztstützpunktschließungen.
00:22:05: Ich glaube es kann sich jeder Niederösterreicher und jede Niedere Österreicherin sicher sein dass in einem akuten Notfall auf schnellstmöglichem Weg gute adäquate Hilfe kommt, die euch qualitativ den Standard entspricht der... dass sich niemand Sorgen machen braucht.
00:22:26: Ja genau, weil das ist etwas was ich von draußen jetzt gerade mitnehme.
00:22:30: es ist eine große Unsicherheit.
00:22:31: da kommt noch ein Notarzt kaum kein notarzt.
00:22:35: Ich glaube wenn ich hier die Sorge ein bisschen nehmen kann dass quasi jeder Niederösterreicher in ihm Notfall gut versorgt sein wird In kurzer Zeit.
00:22:51: Nein, es ist wunderbar wenn man hört dass die dem System arbeiten an das
00:22:57: Glauben.
00:22:57: Es ist
00:22:59: so wie immer und übere.
00:23:01: Die einen sind so, die anderen nicht.
00:23:03: Die anderen sind ängstlicher, die andern gehen voran.
00:23:08: Das ist halt so.
00:23:09: Die Menschen sind da ganz unterschiedlich aufgestellt.
00:23:12: Unsere Rolle hier auch nicht alles mit tragen, was gemacht wird.
00:23:19: Kritisch sind
00:23:20: aber
00:23:22: niemanden quasi jetzt da richtig groß irritieren wollen.
00:23:25: das Ziel ist dass wir Niederösterreich eine ganz tolle Versorgung aufbauen für die nächste Zeit.
00:23:31: in dem Sinne bedanke ich mich fürs zuhören oder auch zuschauen und ich hoffe wir sehen uns wieder bei der nächsten Folge Land auf land ab.
00:23:40: danke.
00:23:43: Wenn du Fragen an uns hast oder über ein Thema mehr erfahren möchtest, dann schreib' uns gerne einen E-Mail an landtagatgruine.at.
00:23:51: Helga und mich findest du natürlich auch auf Facebook, Instagram und TikTok!
00:23:56: Wir freuen uns wenn du uns auf diesen Plattformen folgst aber vor allem freuen wir uns wenn Du unseren Podcast positiv bewertest und abonnierst.
00:24:03: Bis zum nächsten Mal bei Landauf, Landab der Niederösterreich Podcast.
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