Der Mensch im Mittelpunkt: Mit Johannes Rauch über das Gesundheitssystem in Österreich

Shownotes

In dieser Folge von „Land auf, Land ab" spricht Klubobfrau Helga Krismer mit Johannes Rauch, ehemaliger Bundesminister für Gesundheit und Soziales und früherer Landesrat aus Vorarlberg, über die Baustellen des österreichischen Gesundheitssystems.

Rauch erklärt, warum die getrennte Finanzierung von Spitälern und niedergelassenem Bereich zu einem ständigen Kostenabschieben zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung führt – und warum das die Patientinnen und Patienten am Ende teuer zu stehen kommt. Er rechnet vor: Ohne echte Reform drohen in fünf Jahren Mehrkosten von vier bis fünf Milliarden Euro pro Jahr im System.

Im Gespräch geht es auch um Niederösterreichs umstrittenen Gesundheitsplan, das Abwerben von Personal zwischen Bundesländern und um die Pflege, wo leere Heimplätze Menschen ins Spital drängen, obwohl sie dort gar nicht hingehören. Ein offenes Gespräch über Machtinteressen, verpasste Reformen und was es braucht, damit Menschen am Land genauso gut versorgt werden wie in der Stadt.

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00:00:00: Also das Abgehängt sein und nicht mitgenommen zu werden in der Versorgung ist eines des Betrifft aktuell Niederösterreichens zu einem Gesundheitsplan.

00:00:10: Bezeichnen Sie immer als Gesundheitskaus?

00:00:13: Diese Sozialfassierungsgebäude haben ungefähr großer Modo, achtausend Beschäftigte Und da ist die Welt aufgeteilt zwischen Rot- und Schwarz- und Postenangeht.

00:00:23: Das ist der wahre Grund warum dort nichts reformiert wird.

00:00:27: Land auf!

00:00:28: Land ab Der Niederösterreich Podcast mit Helga Christmach und Georg Ecker.

00:00:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Land auf, Land ab!

00:00:39: Gesundheit ist in Niedere Österreich noch immer und eine längere Zeit.

00:00:43: des Themas Nummer eins geht es ums eigene Leben, um die Existenz das berührte Menschen und es freut mich wirklich sehr dass man dich Johannes Rauch als ehemaliger Gesundheitsminister UND Landesrat aus Vorarlberg Gewinnen konnten, dass du ein bisschen mit uns blau das sprichst.

00:01:01: Weil du in deiner Phase als Bundesminister ja einer warst der einmal so richtig ins System reingegriffen hat kann man erinnern.

00:01:09: die Ärzte, Ärztinnen Ja, die waren begeistert von dir.

00:01:15: also Du hast schon gezeigt und es hat mir gefallen alles grüne können Reformen aber die anderen sind nicht mitgekommen.

00:01:24: Wenn ich dir jetzt verparke, was war so das Letzte im Gesundheitsbereich?

00:01:28: Was dir wirklich anliegen war.

00:01:34: Also mir geht es immer um die Patientinnen und Patienten.

00:01:37: Das System dahinter ist den Leuten komplett wurscht mit Rechtwurst.

00:01:41: Es interessiert dich nicht wer finanziert wie wir sind die Finanzströme oder die Zuschneidigkeiten die Leute wollen.

00:01:48: Eine gescheite Versorgung eine gute Qualität schnelle Arzttermine auch am Land Erreichbarkeit, nicht nur bis Freitagmittags oder übers Wochenende.

00:02:00: Das wollen die Leute und mein Zugang war ... Dadurch dass ich grüner war, ich habe keine Verbindlichkeiten gegenüber irgendwelchen Landeshauptleuten.

00:02:09: Egal ob sie schwarz rot- oder blau sind.

00:02:14: Und die Aufteilung in der Sozialversicherung war mir wurscht.

00:02:17: Mir ist einfach darum gegangen okay wir brauchen frisches Geld im System ohne Zweifel aber unter bestimmten Auflagen.

00:02:24: Und das habe ich versucht, umzusetzen und den Finanzhaus gleich nachzufahren

00:02:27: kann.".

00:02:29: Das ist das was wir auch merken im Land.

00:02:31: wenn ich jetzt draußen unterwegs bin in Gesprächen zu der Gesundheitsdurte im Moment mache?

00:02:35: Das ist ja nicht egal.

00:02:37: also da geht es darum ob die Oma gut versorgt wurde, ob das funktioniert hat.

00:02:41: raus vom Spital gibt's so Übergangspflege, haben man die Omas zu Hause... Also das sind die alltäglichen Dinge die die Menschen berühren und diese brauchen von uns.

00:02:52: Was ich derzeit beobachte, ist wieder so ein Hin- und Herschieben zwischen den vielen Zuständigen.

00:02:58: Und das ist schon eine Verantwortung der Politik, einmal dafür eine bessere moderne Struktur zu sorgen.

00:03:03: Ich habe schon im Kopf hinten, dass du eben mit deiner Empathie – dem Patienten die Patientin im Auge -, dass du schon ans System, dass da schon quasi versucht hast, fast Herzkirurg gestätigt zu werden.

00:03:18: was die Aufstellung betrifft?

00:03:20: Wir haben mehr Grund!

00:03:21: Problem in der Finanzierung und das, da kommt es nicht dran vorbei.

00:03:26: Für die Spitäler sind die Bundesländer zuständig also die Bundes Länder finanzieren Spitäler starten aus bestimmende Personalpolitik dort.

00:03:35: Der gesamte niedergelassene Bereich also alles was die Kassenärztinnen, Kassen Ärzte sind die Fachärzte, Fachärztin Das ist eine Sozialversicherung also Krankenkasse ja und über allem schwebt dann noch der Finanzminister mit Geld und die Erste kann man mit ihren Interessen.

00:03:57: Und ich habe das selbst erlebt in dem Gremium, wo alle zusammensitzen wie da gestritten wird.

00:04:01: Da geht es nur darum wer soll zahlen!

00:04:04: Da geht's nie um die Patientinnen oder Patienten.

00:04:07: Und das ist mir entschuldige wenn ihr das so direkt sagt am Geist gegangen.

00:04:10: Aber ihr müsst die Patientin und die PatientInnen Mittelpunkt stellen.

00:04:14: Die Leute haben ein Anrecht darauf und zwar vollkommen wurscht wo sie leben eine angemessene, gute, qualitativ hochwertige Versorgung haben zu haben.

00:04:23: Das darf nicht nur in Wien in der Hauptstadt sein, das muss am Land auch gewährleistet sein und es ist nicht nur ein Spital, sondern auch der niedergelassene Bereich Kassenärztinnen und Kassen Ärzte damit die Versorgungen

00:04:35: hoben.".

00:04:36: Das ist ein ganz eigener Kreis.

00:04:38: Das ist das, was die Menschen überhaupt nicht verstehen.

00:04:40: Also wer zählt wo?

00:04:42: Wie ist es mit den Kassenärzte?

00:04:44: Was gibt's da an Verträgen?

00:04:46: Also das System muss länger dabei sein.

00:04:48: Du hast ja auch die Gnade, dass du schon länger Politik machen darfst im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger bist und du hast ja diese Landesbrille.

00:04:57: also du weißt ja ganz genau wie die Länder bei Vorarlberg in gewissen Belangen verhält sich ja nicht anders als andere Bundesländer.

00:05:05: Da wirkt schaut, dass man die macht hat.

00:05:07: im Grunde sind sehr ohnmächtig aber sie tun so es würde die Macht quasi des sein und Sie geben es nicht ab.

00:05:15: Wir sehen das im Moment mit so einem Streit wie Niederösterreich.

00:05:19: da geht's um Gaspatientinnen und Gas-Patienten Und ich bin eigentlich auch der rechtlichen Auffassung, dass ich ein Spitäler Was die Patientinnen und Patienten jedes Monat zahlen durch den Versicherungsbeitrag, dass sie das Recht haben.

00:05:37: Dass es nicht nur ist, gehört nur Wien.

00:05:40: Das

00:05:41: ist unfair.

00:05:42: Absolut richtig!

00:05:44: Wir hätten dieses Problem nicht.

00:05:46: Gibt's eine Finanzierung aus einer Hand?

00:05:48: D.h.,

00:05:48: ein Topf aus dem finanziert wird... der niedergelassene Bereich, also die praktischen Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte unter Spitalsbereich.

00:05:55: Das haben wir nicht ja?

00:05:57: Und deshalb gibt es diese Uma-Dum-Schiererei und jedes Land versucht sozusagen seine eigenen Kosten zu optimieren und sich dann abzuschalten.

00:06:06: Das ist ein Umding und das führt dazu dass über Landesgrenzen nicht hinaus gedacht wird was für mich komplett aber witzig ist.

00:06:14: natürlich hast du einen Anrecht darauf wenn du Niederösterreicherin bist auch Spitäler in Wien in Anspruch nehmen zu können oder wenn es sein soll, in einem anderen Bundesland.

00:06:26: Und da eine Abschottungspolitik zu betreiben bringt überhaupt nichts.

00:06:29: und deshalb ... glaube ich, dass es diese Systemreform braucht.

00:06:33: Und die sehe ich nicht!

00:06:34: Du hast aktuell eine Ministerin von der SPÖ, die will nichts... du hast Bundesländer, die schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu und sagen, der Bund soll zahlen um wir bestimmen, aber was passiert?

00:06:45: Und da hast du eine Sozialversicherung, die willst sowieso nix verändern und nur mehr Geld, das eingeschüttet wird.

00:06:52: Und so kann's nicht funktionieren.

00:06:55: Das ist die Verantwortung der Regierung von ÖVP, SPÖ und NEOS.

00:07:00: Das ist auch die Verantwortung der FPÖ, die mitregiert den langen Hauptmannstellt in der Steuermark und die de facto nichts zusammenbringen.

00:07:09: Und das beklage ich ja weil wer es leidtragend sind die Patientinnen und Patienten also die Leute auf die Versorgung angewiesen sind.

00:07:17: Also das Abgehängt sein und nicht mitgenommen zu werden in der Versorgung ist eines, das betrifft aktuell Niederösterreich.

00:07:25: Mit so einem Gesundheitsplan bezeichnen sie immer als Gesundheitskaus, dass letztes Jahr verbreitet wurde.

00:07:32: alle Parteien zu deiner Information haben das mitgetragen außer den Grünen weil wir das auch schon länger beobachten, was vor allem die ÖVP mit den roten und jetzt da dem blauen.

00:07:43: dazu noch und der näher aus der Treiben.

00:07:47: Sie sind immer derzeit hinterher, sie sehen nicht wo es Veränderungen gibt.

00:07:52: Man baut Häuser und hat nicht erkannt, dass es schon was anders braucht.

00:07:56: Primärversorgungseinheiten – all die Dinge haben man sich sehr lange gewährt.

00:08:00: in den Ambulanzen lässt man die Menschen nicht rein wegen der Finanzierung obwohl das eigentlich gar nicht so schlecht wäre wenn wir das einmal anders mitgedacht hätten glaube ich.

00:08:09: zumindest ist meine Meinung im Gesundheitssystem und so sind jetzt sehr viele und am Ende habe ich das Gefühl wo gehe ich jetzt hin?

00:08:14: und wenn er reiche gerade immer gut fallt.

00:08:17: Du hast zuerst die Bundesregierung aufgezählt, aber da ist noch eine Person dabei.

00:08:23: Und zwar einer Staatssekretärin Ulrike Königsberger.

00:08:26: Ludwig ist nämlich genau hat Niederösterreich verlassen und hat hier auch noch dieses Chaos mit verursacht.

00:08:34: bei diesem Gesundheitsplan im konkreten geht's darum den Notärztliche Versorgung in Niederoesterreich.

00:08:41: Da ist jetzt wirklich ein Flächenbrand passiert weil Da gibt es noch keine Hubschrauber, wenn man in diesen Vorabbienen-Bereichen anschaut wie weit rufen.

00:08:49: Und das sind die Menschen total verunsichert dass der Bund Gesetze nicht macht und die Menschen überbleiben.

00:08:58: Wie war das für dich als Minister quasi jetzt vor allem was die Bundesländer betrifft?

00:09:03: Ich frage das ganz konkret.

00:09:05: gestern sind die Bundes Länder die Landeshauptleute also unsere Wichtigen in Gremien, die es nicht gibt in der Republik – nennt sich Landeshauptleutekonferenz.

00:09:14: Haben wir nochmal groß aufgezeigt?

00:09:17: Was ist da dein Eindruck?

00:09:19: Wie kann man das einschätzen, dass diese jetzt von mir und Meldungen machen?

00:09:25: Das ist relativ einfach einzuordnen!

00:09:27: Da geht's darum, die Macht zu bewahren... Hoheit über die Ausgaben zu haben und dem Bund als Bankkomaten zu betrachten, indem man hinläuft und das Geld rauslässt.

00:09:39: Und sich keine Vorschriften machen lässt wie es zu funktionieren hat.

00:09:43: Das wird einfach nicht mehr gehen.

00:09:45: Es geht sich nicht mehr aus!

00:09:48: Und jetzt weiß ich schon, es ist kompliziert.

00:09:50: wir sind der föderaler Staat und die Bundesländer haben ihre Eigenständigkeit und das werden wir auch nicht verändern.

00:09:56: aber wenn man es nicht schafft sich an ein Tisch zu setzen da braucht's halt angesprochen die Ministerin und die Staatssekretärin, die in Vorlage gehen.

00:10:04: Die aktiv werden.

00:10:06: Die wollen diese Sitzungen einberufen sagen.

00:10:11: Leider setzen wir uns zusammen an einen Tisch und versuchen eine gemeinsame Lösung herzubringen.

00:10:16: Bundesländer Sozialversicherung bunt gemeinsam.

00:10:20: Und zwar im Interesse der Patientinnen und Patienten nicht im Interessen einer Landeshauptfrau, nicht im Interesse von irgendwelchen Kammern und nicht im interesse von allen Alteingesessenen, die ihre Freunde in der Sozialversicherung bewahren wollen.

00:10:34: Das wird es brauchen!

00:10:35: Und das sehe ich weder bei Frau Schumann noch bei Frau Königsberger Ludwig.

00:10:41: Die Situation ist wirklich verbandt.

00:10:43: Das sind jetzt die Neos auch in der Bundesregierung, die haben sich ihre Reformen irgendwie ganz groß hinauf gehäftet aber das Fandel haben sie glaube ich selber abmontiert.

00:10:53: also ich merke nichts dass die weder vom Budget noch über Gesundheitsbereich, dass die irgendwie bereit werden echt Reformen anzugreifen.

00:11:01: Ich bin jetzt letztens auf was draufgekommen.

00:11:03: Wir haben gerade zur Diskussion im Landtag über Exekutivbeamten und wie die Zeit werden und so.

00:11:11: Wenn man im Gesundheitswesen genau hinschauen würde, dann täte man doch sehen in ein Wienerspedeu wird auch Oberarzt XY bezahlt.

00:11:19: In jeder Österreich müssen wir schon Sonderverträge machen weil wir bekommen das Personal nicht mehr in einem Haus, das ein Universitätsklinikum ist.

00:11:29: So wie Innsbruck – also nicht mehr anders Bundesland her!

00:11:32: In Innsbock sind Menschen bei mir als Patientin tätig, wo ich dann oft gar nicht weiß, sind es Landesbedienstete oder sind des Weiß-Universitätes Bundesbedienstete?

00:11:42: Bei die Salop formuliert Kivarra.

00:11:45: in ganz Österreich ist das einfach.

00:11:48: Die Kivara kriegen alle gleich für, egal ob der wahrscheinlich ein bisschen eine Gefährdungslage hat an Wiener Bezirk oder ob er irgendwo in ein Salzburger Bezirk ist, wo wahrscheinlich nicht so viele Messerstecherein sind.

00:12:03: Also die bekommen gleich viel.

00:12:07: Ist es nicht einfach von den Ländern sehr unklug in einer Zeit, wo es einen Fachärztinnen und Fachärzte Mangel gibt, in so einem Kanibalismus hineinzugehen?

00:12:19: Hast du nicht immer gesagt, wir müssen die Dinge bundesweit einfangen?

00:12:23: Absolut.

00:12:23: Schau, es passieren ja absurde Dinge.

00:12:25: Dass Personal abgeworben wird mit Abwerbekampagnen von einem Bundesland zum anderen – das ist in einer kleinen Republik hier ausreichend absolut widersinnig!

00:12:34: Da verlieren dann am Schluss eh

00:12:35: alle

00:12:38: und deshalb ist ja Meinblätter je führt's zu den Dingen zusammen.

00:12:41: Das geht ja nicht darum.

00:12:44: habe jetzt meine Zuständigkeit weiter.

00:12:45: Es geht darum, ich wiederhole das für die Patientinnen und Patienten eine gescheite Versorgung hinzubekommen.

00:12:51: Und ich mache es fest an einem Beispiel, natürlich bewegt die Leute am Land weil sie merken, meine Ärzte mein Arzt geht in Pension Es kommt keiner nach.

00:13:05: Warum kommt keiner nach?

00:13:07: Weil die Vertragsgestaltung zwischen den Ärztinnen und Ärzten der Sozialversicherung, also der Krankenkasse halt schlecht ist.

00:13:14: Wir bräuchten längst einen österreichweit einheitlichen Leistungskatalog.

00:13:18: Das heißt, die Leistung in Burgenlande, Niederösterreichkrieg ist gleich gut und auch gleich bezahlt wie im Vorarlberg oder in Wien.

00:13:26: haben wir nicht!

00:13:29: Vollkommen richtig angesprochen.

00:13:31: Es geht auch nicht an, weil unterschiedlich bezahlt wird sowohl in der Gesundheit wie in der Pflege.

00:13:37: ein wechselseitiges Abwerben und sich bekriegen stattfindet in einer kleinen Republik für Österreich.

00:13:43: Und wenn man das nicht erkennt dann wird es zu folgendem führen – es werden uns die Leute ausgehen, es werden Regionen abgehängt werden tatsächlich abgehängen werden und es werden die Kosten steigen Weil ich habe dann ausrechnen lassen, wenn wir nichts tun.

00:13:58: Also wenn wir keine Reform machen und nicht an das Eingemachte gehen, dann haben wir in fünf Jahren mehr Kosten für vier bis fünf Milliarden Euro pro Jahr im System Wenn wir nichts tun.

00:14:08: Das heißt es ist eine Notwendigkeit da einfach diese Schritte zu machen.

00:14:13: Sonst hab' ich echt sorge dass wir in eine Versorgungsnotlage hineinkommen.

00:14:20: Die Ungleichbehandlung die Nicht nur in Niederösterreich die Menschen spüren, ja.

00:14:26: Die haben wir ja bundesweiter hast angesprochen des Versicherungssystems.

00:14:33: Man ist in einer quasi Pflichtversicherung und hat sehr unterschiedliche Leistungen.

00:14:38: Wir hatten eine Reform, die noch unter kurz gemacht wurde wo man heute weiß, die hat nichts gebracht sie hat aber sehr viel gekostet.

00:14:49: Wie schätzt du das ein?

00:14:50: Du bist am Tisch mit denen gesessen, ich kann ... Das System ein bisschen erfassen, aber ich kann die Menschen, die dort sind.

00:14:57: Also des Beharrungsvermögen kann das nicht einordnen.

00:15:01: Warum schaffen wir das nicht eine Gesundheitskasse zu haben für jede versicherte Person in Österreich?

00:15:11: Ist es... Wirklich aus einer Tradition, das passt doch nicht mehr zusammen.

00:15:17: Der Landwirt, der Einpersonenunternehmer ... Wenigstens, wir Politiker sind.

00:15:25: Wir haben nichts mehr Besonderes, ja?

00:15:27: Nicht die Pension.

00:15:28: Also dieses Vereinheitliche wird es nicht was Menschen wieder das Gefühl gibt wie es sind alle quasi in einem Boot.

00:15:37: Wie gehen die gleichen Leistungen?

00:15:38: egal ob du großer Unternehmen bist oder Mindestsicherungsempfänger

00:15:45: Auch das ist leicht erklärt, diese Sozialfassierungsgebäude, die sich da drin befinden.

00:15:52: Die haben ungefähr in großer Mode achttausend Beschäftigte und da ist die Welt aufgeteilt zwischen Rot- und Schwarz auch als die Posten angeht.

00:15:59: Das ist der wahre Grund warum dort nichts reformiert wird weil Posten zu vergeben sind und das halt die für absolut unverantwortlich.

00:16:08: vollkommen richtig was du sagst zusammenlegen der Versicherung in eine.

00:16:14: Damit sparsst du dir Personal, du machst es effizienter und du bist in der Lage dann auch reinheitlich zu agieren.

00:16:21: Und was ich schon erlebt habe ... Du musst natürlich Zeit- und Energie investieren um auch Bundesländer zu überzeugen von Dingen.

00:16:29: Ein Beispiel!

00:16:31: Ich hab ihr dann zwei Dinge versucht auf den Weg zu bringen.

00:16:35: Die Gürteldrose ist eine Erkrankung, die vor allem auch älter werdende Menschen massiv betrifft.

00:16:40: Es gibt da gute Impfungen dagegen, die schützt, ja?

00:16:43: Die hat gekostet, fünfhundert Euro aufwärts.

00:16:45: Effekt... Ich weiß

00:16:46: es, die Mama war betreffend.

00:16:47: Genau!

00:16:48: Es hat sich niemand impfen lassen.

00:16:49: Jetzt ist sie gratis weil das Geld von mir dann in den Finanzausgleich eingespeist worden ist was ich Energie investiert habe um zu klären wer zahlt wie viel.

00:17:00: also Bund-Ländersozialversicherung unfassbar Und ich hab's gemacht, weil mir klar war.

00:17:06: Sonst ... und ich weiß wie Menschen leiden darunter wird das nicht gelöst.

00:17:11: Das ist der Punkt.

00:17:13: Wo man was tun kann?

00:17:14: Du musst die

00:17:15: Energie aufwenden laut am Tisch festzunageln und du darfst auch keine Parteienteressen vertreten.

00:17:23: Mein Vorteil war, ich habe weder Verpflichtungen in die Schwarze noch in die rote Reißhälfte hinein.

00:17:29: Auch nicht in eine Sozialversicherung hinein.

00:17:32: Tatsächlich haben die Patienten und Patienten gegangen.

00:17:34: Das glaube ich, dass wir das für uns Grün in Anspruch nehmen können.

00:17:37: Und insofern bin ich sozusagen froh, dass ihr da nicht zugestimmt habt.

00:17:41: irgendein Pfusch in Niederösterreich weil es ist wieder ein Rundoktern am System ohne an das Fundament der Probleme heranzugehen.

00:17:50: Ich möchte jetzt noch zum Schluss die Zeit nützen.

00:17:53: Johannes Pflege ist etwas was alle betrifft.

00:17:57: irgendwann also wie wissen wir werden alle älter Und wir haben immer weniger Menschen, die in der Pflege tätig sind.

00:18:05: Wir haben in Niederösterreich zum Beispiel auch ein Programm, das mir wirklich Menschen aus dem Ausland holen.

00:18:12: Also dort wollen wir Menschen, dass sie zu uns kommen um die Pflege zu unterstützen.

00:18:18: Was waren dann also deine letzten Akzente, die du gesetzt hast oder was dir heute als politischer Mensch natürlich nur immer umtreibt?

00:18:26: Mein großes Anliegen war die Verdoppelung des Pflegefahrs von fünfhundert Millionen auf eine Milliarde Euro weil damit das unterstützt wird, was die Leute wollen.

00:18:35: Solange wie möglich zu Hause gepflegt werden zu können und dafür Geld zur Verfügung zu stellen, damit das unterstützt wird durch Pflegedienste, durch aufsuchende vorsorgende Betreuung.

00:18:50: Da ist immer wieder ein Punkt.

00:18:51: Natürlich muss man Pflege und Gesundheit auch zusammen denken, zusammen planen weil auch da Erfolgen ist passiert das werden Pflegekräfte aus den Pflegeheimern abgeworben die gehen in die Spitäler weil dort anders bezahlt wird mit dem Effekt dass zehn-fünfzehn Prozent der Pflegeheimplätze leer stehen weil das Personal nicht da ist was da wieder zur Folge hat dass die Leute wenn sie nicht ins Pflegehemm aufgenommen werden können aber Pflege wieder öftig sind ins Spital gehen dort auf der internen Abteilung liegen im Dörrsten aller Systeme, wo sie eigentlich nicht hingehören nur weil die Plätze nicht da sind und nicht bezahlt sind.

00:19:24: Also selbes Thema pflege mitnehmen und darauf schauen dass die Voraussetzungen da sind das Menschen so lange wie möglich im eigenen Umfeld auch leben können im eigenen Zuhause leben können und da auch die Betreuungsmöglichkeiten haben die Sie brauchen egal ob am Stadt in der Stadt oder am Land.

00:19:44: Ja die möchte ich dir vielleicht noch was mitgeben, dass in Niederösterreich das System ja so ist.

00:19:53: Dass wir in einer Gesellschaft sowohl die niederösterischen Pflegeheime haben als auch die Spitäler.

00:20:02: und da es aufgestellt wurde, habe ich mir damals gedacht, das ist so super!

00:20:05: Also in Niedere Österreich wird alles funktionieren.

00:20:08: Da wird man das Personal dann kannst du das dort oder dorthin zuordnen und das wird einfach funktionieren.

00:20:16: Heute muss man sagen, es ist mehr oder weniger ein bisschen zu einem Moloch geworden.

00:20:20: Diese Landesgesundheitsagentur, die Führung bemüht sich im Moment sehr, aber das ist alles schwierig.

00:20:28: Da gibt's auch nach wie vor Struktur Probleme, die nicht dafür geeignet sind, dass man den Pflegekräften die Wertschätzung gibt – sowohl auch was sie quasi ... bekommen auf die Hand, was sie bezahlt bekommen als er in gut aufgehoben in einem Arbeitsklima das passt.

00:20:45: Sie haben es schwer weil halt überall die Hände fehlen auch im ärztlichen Bereich so auch im Pflegenden.

00:20:53: aber dennoch glaube ich es ist ja wichtig dass man den Menschen dankt für alle die für uns tätig sind weil wir hatten eine Zeit wo sie beklatscht wurden und heute kümmert sich wieder niemand drum.

00:21:06: Ich nehme auf jeden Fall mit Du mit uns zufrieden bist, dass wir da eine kritische Stimme sind.

00:21:13: Dass wir als Grüne wirklich immer für Verbesserungen stehen wenn es um die Menschen geht aber keine Reformen die mehr Chaos verbreiten das sind wir nicht dabei.

00:21:24: Wir sind quasi hands on!

00:21:26: Wir denken die Dinge durch und dann sage ich Dankeschön Lieber Johannes, war unsere große Ehre.

00:21:32: Ich hoffe Ihnen was auch eine große Ehrede dass der Johannes mit uns über die Situation in Niederösterreich sprechen konnte sich Zeit genommen hat und so wird es mich freuen wenn wir uns beim nächsten Mal wieder sehen bei Land auf, Land ab.

00:21:46: Danke!

00:21:48: Wenn du Fragen an uns hast oder über ein Thema mehr erfahren möchtest dann schreib' uns gerne einen E-Mail an landtagetgruine.at.

00:21:57: Helga und Mich findest Du natürlich auch auf Facebook Instagram und TikTok.

00:22:01: Wir freuen uns, wenn du uns auf diesen Plattformen folgst!

00:22:04: Aber vor allem freuen wir uns, dass du unseren Podcast positiv bewertest und abonnierst.

00:22:09: Bis zum nächsten Mal bei Lands Auf, Lands Ab der Niederösterreich Podcast.

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