Psychische Gesundheit: Was NÖ tun muss und warum kein Cent besser investiert ist!

Shownotes

Jede vierte Person in Österreich hat im Laufe ihres Lebens Bedarf nach psychologischer oder psychiatrischer Unterstützung – und dennoch fehlt es an allen Ecken und Enden: zu wenig Kassenstellen für Psychotherapie, zu wenig Betten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, ganze Bezirke ohne Kassenarzt für Kinder.

In der 22. Folge von „Land auf, Land ab" sprechen Helga Krismer und Georg Ecker über den Zustand der psychischen Gesundheitsversorgung in Niederösterreich. Sie starten mit einer guten Nachricht: Die Suizidrate in Österreich ist in den letzten 30 Jahren deutlich gesunken – von über 2.000 auf rund 1.200 Fälle pro Jahr. Aber was hat sich wirklich verändert?

Helga Krismer schildert eindrücklich, wie fehlende Unterstützungsangebote in der Schule schon in ihrer eigenen Kindheit tiefe Spuren hinterließen – und warum psychosomatische Symptome damals einfach nicht als das erkannt wurden, was sie wirklich waren. Georg Ecker bringt eine spannende Forderung der Schülerinnen- und Schülervertretung NÖ ins Spiel: ein verpflichtendes Jahresgespräch mit der Schulpsychologin für jedes Kind – ohne Stigma, ohne Hemmschwelle.

Dazu diskutieren die beiden, warum Mobbing durch soziale Medien gefährlicher geworden ist, was Österreich als Geburtsland der Psychotherapie besser machen müsste – und warum am Ende eine strukturelle Lösung unausweichlich ist: eine Kasse, eine Zuständigkeit, klare Finanzierung.

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